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Dingplatz

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Ding (auch Thing) war im Mittelalter der Begriff für Gericht. Der Ort, an dem Gericht gehalten wurde, hieß Dingstuhl, die Sammlung der Gesetze, nach welchem Recht gesprochen wurde, Dingrotul.

 

Ein solcher Dingstuhl befand sich in alter Zeit in Dobra. Zum Landgericht Dobra gehörten die Dörfer Maasdorf, Zeischa, Zobersdorf und auch Liebenwerda (mit Ausnahme des Burgbezirks). Hieraus geht hervor, dass Dobra vor Gründung der Burg Liebenwerda der gerichtliche Mittelpunkt für die Gegend war.

 

Der Dingplatz wurde üblicherweise auf Hügeln oder an mächtigen Bäumen errichtet. In Dobra war es seither der Platz zwischen Kirche und Obermühle gewesen.

 

Den Dingstühlen stand Unverletzlichkeit zu, der sogenannte Dingfriede. Leiter der Gerichtsverhandlung war der Vogt aus Liebenwerda.

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